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 vs.

HSV Insel Usedom - SVB

Sa., 19.05.2012 
Anpfiff: 18.30 Uhr

Letztes Spiel

 vs. 

SVB - TS Großburgwedel

(13:15)
31:33

SV Beckdorf - 3.Liga Nord - Handball
Inderthal hatte fünf wunderschöne Jahre E-Mail
Geschrieben von: tageblatt.de   
Dienstag, den 15. Mai 2012 um 06:12 Uhr


Dritte Liga Nord: Der SV Beckdorf verliert das letzte Heimspiel und verabschiedet Spieler und Trainer

Im letzten Heimspiel der Saison in der Dritten Liga Nord unterliegen die Handballer des SV Beckdorf in einem für beide Seiten bedeutungslos gewordenen Spiel der TS Großburgwedel mit 31: 33 (13:15).
Der SV Beckdorf hat einen guten Auftakt. Der zuletzt überragende Henning Scholz bringt seine Mannschaft schnell mit 2:0 in Führung. Aber Großburgwedel gewinnt mit druckvollem Angriffsspiel und konsequenter Abwehrarbeit schnell die Oberhand. Beim 5:4 durch Waryas liegt der SV Beckdorf letztmalig in Führung. Die Gäste ziehen davon und spielen bis zu sechs Tore Vorsprung heraus. Im letzten Drittel der ersten Halbzeit wacht der SV Beckdorf auf und kämpft sich zum 13:15-Halbzeitstand heran.
In der zweiten Halbzeit entwickelt sich ein offenes Spiel, bei der sich beide Teams nichts schenken. Mehrfach kommt Beckdorf durch Kampf auf Gleichstand heran. Es gelingt aber zu keinem Zeitpunkt, in Führung zu gehen. Die Gäste wissen stets eine Antwort. Bei Beckdorf hapert es im schnellen Spielaufbau. Die Außen werden nur selten in Szene gesetzt. Als sich beim Stand von 30:30 in der 57. Minute der Gästetrainer Heidmar Felixson selbst einwechselt, kommt Stabilität ins Gästespiel. Auch eine Zeitstrafe stecken die Gäste weg und gewinnen das Spiel sicher.
Gästetrainer Felixson analysiert nach Spielende: "Es ging für beide Mannschaften um nichts mehr. Es ist schwer, dann die Konzentration hoch zu halten. Vielleicht haben wir gewonnen, weil wir zehn Prozent mehr Siegeswillen hatten." Trainer Uwe Inderthal sieht das ähnlich: "Die ersten 20 Minuten ist uns Großburgwedel haushoch überlegen. Dann fangen wir ein bisschen an zu kämpfen. Wir haben den Heimsieg gewollt, aber es hat nicht mehr gereicht. Letztlich ging es eben nur um die goldene Ananas."
Bereits vor dem Spiel verabschiedet der Vereinsvorsitzende des SV Beckdorf, Ralf Behrendt, unter dem Beifall des Publikums Marcin Waryas, Klaus Meinke und Trainer Uwe Inderthal und überreicht ihnen einen Präsentkorb.
Inderthal bedankt sich in seinen Schlussworten beim Verein für "fünf wunderschöne Jahre". Sein besonderer Dank gilt dem ehemaligen Manager Sven Jonas, der den Erfolg erst möglich gemacht habe. Sein Nachfolger als Cheftrainer, Lars Dammann, kann in der nächsten Saison mit Ausnahme von Marcin Waryas auf die derzeitige Truppe zurückgreifen. Zuletzt hat auch Ben Murray, dem ein Angebot des VfL Fredenbeck vorlag, zugesagt. "Es ist mir schwer gefallen, das Angebot abzulehnen. Aber Beckdorf ist eine geile Mannschaft, in der ich mich wohlfühle und weiter entwickeln kann."
Bei Freibier nimmt die sehr wechselvolle Saison für die frohgestimmten Fans, die auch im letzten Spiel ihre Mannschaft unverdrossen lautstark angefeuert haben, ein versöhnliches Ende.


Die Statistik

SV Beckdorf: Detjen, Stielert, Meinke 1, Rudolphi 3, Murray 4/2, Krupski, Westphal 1, Bowe 3, Völkers 7 Klindworth, Scholz 7/1, Jonas, Waryas 5.

Siebenmeter: SVB 4/3 - TSG 3/2

Zeitstrafen: SVB 2 - TSG 4

Zuschauer: 300 

 
Lars Dammann wird die Nummer eins E-Mail
Geschrieben von: tageblatt.de   
Freitag, den 11. Mai 2012 um 17:53 Uhr

Lars Dammann.Foto Berlin
Abstandhalter
Lars Dammann.Foto Berlin
Abstandhalter


Dritte Liga Nord: Vor dem letzten Heimspiel der Saison klärt der SV Beckdorf die Trainerfrage

Die Personalplanungen des Handball-Drittligisten SV Beckdorf für das Jahr eins nach dem Abgang des Trainers Uwe Inderthal nach fünf Jahren laufen hinter den Kulissen auf Hochtouren. Wie der Vereinsvorsitzende Ralf Behrendt am Donnerstag bestätigte, hat sich die wichtigste Frage, die Nachfolge von Uwe Inderthal, geklärt. Der heutige Co-Trainer Lars Dammann wird die Mannschaft leiten. Torwart Thorsten Detjen, der seine aktive Karriere mit dieser Saison beenden wird, soll den Co-Trainer-Posten übernehmen. Damit ist die Hierarchie des Trainer-Doppels geklärt, die seit Wochen heiß diskutiert wurde. "Dammann ist erfahren im Trainergeschäft", sagt Behrendt. Detjen stünde, was seine Trainerkarriere angeht, noch am Anfang. "Beide genießen das Vertrauen des Vereinsvorstandes", sagt Behrendt. Die Hierarchie Dammann vor Detjen sei nach einer Reihe von Gesprächen aber nur logisch gewesen.
Was den Spielerkader angeht, vermeldet der Vereinsvorsitzende, dass der Lette Maris Versakovs definitiv in der kommenden Saison für den SV Beckdorf auflaufen werde. "Das ist Fakt", sagt Behrendt. Versakovs war im Winter von der Europäischen Handballfederation für ein halbes Jahr gesperrt worden und ist ab dem 1. August 2012 wieder spielberechtigt. Außerdem habe sich Benjamin Murray trotz eines Angebotes vom VfL Fredenbeck dafür entschieden, ein weiteres Jahr beim SV Beckdorf zu spielen. Stefan Völkers bleibt ebenfalls. Damit steht das Gerüst des Beckdorfer Rückraums. "Reichlich Gespräche", so Behrendt, führe der Verein mit Spielmacher Marcin Waryas. Der hat zwar als Spielertrainer beim Oberligisten HSG Bützfleth/Drochtersen zugesagt. Das letzte Wort ist aber offenbar noch nicht gesprochen. Bü/Dro-Präsident Sven Wolter sieht das anders. Es gebe einen Vertrag, Waryas werde wie vereinbart die erste Mannschaft des Vereins übernehmen. Ralf Behrendt bestätigt zudem, dass Linksaußen Henning Scholz - eine Art Senkrechtstarter mit Torinstinkt - eine weitere Saison das rote Beckdorfer Trikot tragen werde.
Was den übrigen Kader angeht, kann Behrendt noch keine Wasserstandsmeldungen abgeben. "Dass wir nach dem Karriereende von Thorsten Detjen noch einen Torwart benötigen, ist uns bewusst", sagt Behrendt. Die Zeit liefe dem SV Beckdorf in Sachen Spielerverpflichtungen zwar weg. Aber das sei bislang noch in jedem Jahr so gewesen.
Interessant wird die Frage nach einem Manager. Der Abgang von Sven Jonas vor einem Jahr wirkt heute noch nach und fiel dem SV Beckdorf im Laufe der Saison auf die Füße. Weil das Puffer zwischen Mannschaft und Trainer fehlte, musste Inderthal schließlich seinen Hut nehmen. Nur gestalte sich die Suche nach einem kompetenten Mann schwierig, so Behrendt. Vielleicht verteile der Vereine diese Verantwortung auf mehrere Schultern. 


Spiel am Sonnabend

Der SV Beckdorf spielt am Sonnabend um 18.30 Uhr in der Sporthalle Auf dem Delm gegen TS Großburgwedel. Die Begegnung gegen den Sechsten der Tabelle hat kaum noch einen sportlichen Wert, nachdem der SV Beckdorf den Klassenerhalt klarmachen konnte. "Wir möchten im letzten Heimspiel noch einmal überzeugen", sagt Trainer Uwe Inderthal. Die Mannschaft wolle mit viel Einsatz den Zuschauern Danke sagen. Personell hat Inderthal wieder mehr Alternativen. Marcin Waryas hat seine Verletzung auskuriert. Jens Westphals Sperre ist abgelaufen.

 
Der SV Beckdorf macht den Klassenerhalt perfekt E-Mail
Geschrieben von: tageblatt,de   
Montag, den 30. April 2012 um 17:49 Uhr


Dritte Liga Nord: Stefan Stielert hält beim 35:32-Sieg gegen die SG Achim/Baden überragend

Auf dem Zahnfleisch kriecht der Handball-Drittligist SV Beckdorf über die Zielgerade der Saison. Am Sonnabend hat die Mannschaft von Uwe Inderthal vor 280 Zuschauern mit einem 35:32-Sieg gegen die SG Achim/Baden drei Spiele vor dem Ende der Saison den Klassenerhalt perfekt gemacht.
Weil Spielmacher Marcin Waryas während der Partie mit einer Handverletzung ausfiel und Stefan Völkers Probleme mit der Wade hatte, mussten andere Verantwortung übernehmen. Klaus Meinke, der während der Saison meistens nur in der zweiten Mannschaft in der Landesliga spielte, agierte überragend und erzielte acht Tore. Außerdem überzeugte Till-Oliver Rudolphi im Angriffsspiel mit sechs Treffern. Garant des Erfolges war erneut Beckdorfs Torwart Stefan Stielert, der die Mannschaft in einer kritischen Phase in der ersten Halbzeit mit seinen Reflexen im Spiel hielt.
Die Gastgeber kamen bis Mitte der ersten Halbzeit nicht mit der offensiven Abwehr der Achimer zurecht. Die Quittung war der 5:9-Rückstand. Mit Stielert im Rücken drehte Beckdorf die Begegnung bis zum Pausenstand von 17:14. Nach dem Seitenwechsel verloren die Gäste jegliche spielerische Linie. Die Hausherren nahmen die offensive Abwehr nach allen Regeln der Kunst auseinander. In der 40. Minute war das Spiel beim 24:16 entschieden.
"Der Sieg war nie gefährdet", sagt Trainer Uwe Inderthal. Die SG Achim/Baden habe um die letzte Chance gekämpft. Als am Ende die Kraft bei Beckdorf nachließ, hielten die Gäste die Höhe der Niederlage in Grenzen.
Nach wochenlanger Verletzungspause feierte Beckdorfs Linksaußen Henning Scholz einen Einstand nach Maß. Elf Tore standen am Ende in seiner Statistik. Scholz mauserte sich während seiner ersten Saison beim SV Beckdorf zum Führungsspieler und treffsicheren Werfer.



Die Statistik

SV Beckdorf: Detjen, Stielert, Ranzenberger 3, Meinke 8, Krupski 2, Rudolphi 6, Jonas, Bowe, Völkers 2, Klindworth, Waryas 3, Scholz 11/2

Siebenmeter: SVB 2/2 - SG 5/3

Zeitstrafen: SVB 5 - SG 1

Zuschauer: 280

 
SV Beckdorf hat die Saison abgehakt E-Mail
Geschrieben von: tageblatt.de   
Montag, den 07. Mai 2012 um 17:51 Uhr


Dritte Liga Nord: Mit sieben Feldspielern verliert das Team 29:30 beim Tabellenletzten Brandenburg

Nach schwacher Leistung lassen die Handballer des SV Beckdorf beim vorletzten Auswärtsspiel in der Dritten Liga Nord mit einer 29:30 (12:13) Niederlage beide Punkte beim Absteiger SV 63 Brandenburg-West.
Schon bei der Abfahrt aus Beckdorf ins 350 Kilometer entfernte Brandenburg hätte die Stimmung besser sein können. Als sich am Morgen auch Rechtsaußen Patrick Ranzenberger krank meldet, stehen Trainer Uwe Inderthal nur noch sieben Feldspieler zur Verfügung. Neben Ranzenberger fehlen die verletzten Marcin Waryas und Stefan Völkers sowie die gesperrten Maris Versakovs und Jens Westphal. Ohne fünf Stammspieler soll ein letztlich bedeutungslos gewordenes Spiel gegen den Absteiger aus Brandenburg gewonnen werden. Das misslingt, so Trainer Inderthal, "weil nach den harten letzten Wochen Motivation und Wille der meisten Spieler nicht mehr ausreichen". So entwickelt sich auf beiden Seiten ein Spiel, das auf unterem Drittliganiveau vor sich hin plätschert. Bei Beckdorf fehlen die Torschützen im Rückraum. Klaus Meinke, Benjamin Murray und Till-Oliver Rudolphi vermögen dieses Mal die so entstandene Lücke nicht zu schließen. Die Beckdorfer Torhüter können mit ihren Leistungen dem Spiel dieses Mal nicht den entscheidenden Kick geben.
Einzig Henning Scholz zeigt auf Beckdorfer Seite Biss und avanciert zum Spieler des Tages. Mit 19 Toren, darunter drei Siebenmetern, in einem Spiel, setzt er eine herausragende Marke und zeigt, wie es auch geht. Aber der Konjunktiv zählt nicht, und so wird der SV Beckdorf in den letzten beiden Spielen der Saison wohl nicht mehr Uwe Inderthals Ziel wahrmachen können, mit einem neunten Tabellenplatz und vor seiner künftigen Mannschaft, dem VfL Fredenbeck, die Saison abzuschließen.
Dringlich wird nun für den SV Beckdorf die Frage, wie die nächste Saison bestanden werden soll. Dabei steht zu allererst die Trainerfrage zur Entscheidung an. Die seit Monaten laufende Internet-Abstimmung auf der Website des SV Beckdorf zwischen dem jetzigen Co-Trainer Lars Dammann und Torwart Thorsten Detjen wirft dabei kein gutes Licht auf die Professionalität in der Vereinsführung. Rückhalt und Unterstützung für einen künftigen Amtsinhaber sehen anders aus. Bei bis Sonntagabend 462 abgegebenen Stimmen liegt Dammann als Nummer eins um genau drei Stimmen vorne.
Zudem muss der Verein klären, wie der Mannschaftskader so verstärkt wird, dass nicht, wie in dieser Saison, jede Verletzung oder Sperre zu einer Frage um den Klassenverbleib werden kann.


Die Statistik

SV Beckdorf: Stielert, Detjen, Meinke 2, Krupski 1, Bowe 2, Klindworth 2, Murray 2, Rudolphi 1, Scholz 19/3

Siebenmeter: SVB 4/3 - SV Brandenburg 2/2

Zeitstrafen: SVB 7 - SV Brandenburg 8

Rote Karte: Klaus Meinke (3 Zeitstrafen) 

 
Beckdorf ohne fünf E-Mail
Geschrieben von: tageblatt.de   
Freitag, den 27. April 2012 um 17:48 Uhr


Dritte Liga: Personalsorgen gegen Achim/Baden

Im Spiel gegen die SG Achim/Baden kann der Handball-Drittligist SV Beckdorf am Sonnabend ab 19.30 Uhr in der Sporthalle Auf dem Delm den Klassenerhalt auch rein rechnerisch perfekt machen. "Wir wollen in eigener Halle den Klassenerhalt feiern und vielleicht noch einen Platz nach oben klettern in der Tabelle", sagt Trainer Uwe Inderthal, der in der kommenden Saison den VfL Fredenbeck übernehmen wird.
Inderthal, der die SG Achim/Baden fast ein Jahrzehnt trainierte, muss am Sonnabend auf einige Stammkräfte verzichten. Die Gerichte haben immer noch nicht abschließend über die sechsmonatige Sperre von Maris Versakovs entschieden, Jens Westphal muss wegen einer Unsportlichkeit noch zwei Spiele pausieren. Die verletzten Henning Scholz und Benjamin Murray sind in dieser Woche ganz vorsichtig wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Stefan Völkers hat aus privaten Gründen die ganze Woche nicht trainiert. Sein Einsatz am Sonnabend ist fraglich.
Inderthal vertraut gegen die SG Achim/Baden auf die Mannschaft, die gegen Flensborg zuletzt remis spielte. Klaus Meinke wird im Rückraum aushelfen. Der ehemalige Manager Sven Jonas wird auf der Rechtsaußenposition zum Einsatz kommen.

 
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